Der Markt für Seniorenimmobilien

In den kommenden Jahren wird sich die Bevölkerung in Deutschland grundlegend verändern; wir werden nicht nur alle älter, der Anteil der Älteren wird auch konstant ansteigen. Das statistische Bundesamt geht davon aus, dass im Jahr 2050 jeder Dritte Bundesbürger älter als 65 Jahre alt sein wird, gleichzeitig steigt damit auch die Anzahl der Pflegebedürftigen, von derzeit ca. 2,5 Millionen auf bis zu 4 Millionen Menschen (2050) (Bundeszentrale für politische Bildung, „Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur“, 2011).

Ein Großteil der pflegebedürftigen Menschen wird derzeit noch im häuslichen Umfeld von Angehörigen und häufig mit Unterstützung ambulanter Pflegekräfte gepflegt. Die Übrigen ca. 900.000 Menschen werden in Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen des Betreuten Wohnens ambulant versorgt.

Fachleute und Fachverbände gehen von einem überproportionalen Anstieg der stationär zu Pflegenden aus. Dies liegt nicht allein an der demographischen Entwicklung, sondern auch an sozioökonomischen Veränderungen. Die steigende Anzahl an vollzeitberufstätigen Frauen und eine sinkende Geburtenrate sind unter anderem Beispiele dafür, dass die zukünftig Pflegebedürftigen immer seltener im häuslichen Umfeld gepflegt werden können und früher in stationäre Altenpflegeeinrichtungen oder in ein dort integriertes Betreutes Wohnen wechseln.

Die Entwicklung führt zum weiter ansteigenden Bedarf von modernen Pflegeeinrichtungen, in denen nicht nur die reine stationäre Pflege angeboten wird, sondern auch ein integriertes Betreutes Wohnen. Die integrierte Wohnform des Betreuten Wohnen ermöglicht ein langes Verbleiben in den eigenen vier Wänden, verknüpft mit Sicherheit, bestmöglicher Hilfe in den verschiedenen Pflegestufen und der Teilnahmemöglichkeit am Gemeinschaftsleben.